Hilfe zur Selbsthilfe ein „MUSS“

Wir legen sehr viel Wert darauf, Patienten so zu beraten und schulen, damit diese sich auch selbst in der Not so weit wie möglich helfen können.

Es gibt viele Möglichkeiten Krämpfe, Schmerzen usw. tatkräftig neben verordneten Medikamenten und Therapien mit einfachen Übungen zu lindern und/oder den Heilungsprozess zu fördern.

Die allgemeine Meinung, dass der Leidende willig sein muss  ist falsch. Erfahrungsgemäss versucht jeder der wirklich leidet alles um Krämpfe, Schmerzen usw. zu lindern und lehrt so auf seinen eigenen Körper zu hören. Es gibt wohl Menschen, welche den „Gott in Weiss“ vorziehen und sich einer Besserung entziehen, damit Sie wiederum zum Herrn Professor gehen können. Diese Menschen wollen leiden und finden nirgends Linderung. Bei denen Hilft nur der Professor und dessen extrem teure Behandlungen, welche eigentlich nicht nötig wären, wenn sich die Patienten an Anweisungen halten würden.

Hier ein Beispiel:

Vor Jahren lebte ich in einem Mehrfamilienhaus mit zwei Eingängen. Beim andern Eingang gab es eine verheiratete Dame, von welcher ich erfuhr, dass Sie bereits drei Mal am Rücken operiert wurde und IV-Bezog. Sie fragte mich wohl für alternative Möglichkeiten, entschied sich dann aber wiederum den Rücken zu operieren. Als diese Dame über den Herrn Professor sprach, fing sie an zu  glühen und stellte diesen Herrn als „Gott in Weiss“ dar.

Kaum war Sie von der Operation genesen, traf ich sie bei einem sportlichen Anlass am Ausschanktresen und sah wie sie Kisten stemmte. Es ist kaum zu glauben aber wahr. Gemäss IV ist sie 100% arbeitsunfähig und kann nicht mehr als max. 3 kg hochheben. Eine Bierkiste wiegt bei weitem viel mehr und auch die anderen Pakete die sie schleppte waren nicht gerade nur 3 kg schwer.

Zwei Jahre später wurde sie wiederum operiert und trotzdem man der IV die Tätigkeiten der Dame meldete es blieb nicht nur beim Tresen an speziellen Sportanlässen sondern man traf sie immer wieder auch an anderen Festen, wo sie  Schwerstarbeit leistete, wurde nichts unternommen und ein weiteres Mal operiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass es weiterhin so geht. – Diese Dame himmelt Ihren Herrn Professor an und wird alles daran setzen wieder zu Ihm gehen zu können – dies geht aber nur durch Krankheit, also muss man, was bewusst oder unbewusst dazu tun, dass es einen neuen Termin und Betreuung durch diesen „Gott in Weiss“ gibt.